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wuff 1/2008 |
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Bericht des Zuchtleiters |
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von
Jörg-Peter Müller |
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Liebe Mitglieder, bei der zur Zeit laufenden Gesundheitsumfrage wird wieder eine hohe Rücklaufquote erwartet. Dieses Jahr wurden ca. 1. 050 Fragebogen versandt. Erste Ergebnisse werden auf der kommenden Mitgliederversammlung vorgestellt, da die Auswertung relativ viel Zeit in Anspruch nimmt. Ich möchte noch einmal auf unsere Blutbank und auf die drei erbetenen Blutproben zurückkommen. Bis Redaktionsschluss lagen von 229 Hunden Blutproben vor. Diese Zahl wird sich durch die Anzahl der gemeldeten Hunde bei den Körungen entsprechend erhöhen. Die Abgabe von drei Blutproben hat folgenden Hintergrund: Es werden je eine Blutprobe für die „Clusteranalyse“, für demnächst anstehende Forschungsprojekte zu Erbkrankheiten und zur längerfristigen Lagerung für spätere wissenschaftliche Forschungen benötigt. Wird nur eine Probe abgegeben, so muss diese von unserem Vertragslabor aufgetaut, aufgeteilt und wieder eingefroren werden. Dies ist zeitaufwendig, kostenträchtig und nicht beliebig wiederholbar. Zwischenzeitlich hatte ich Kontakt mit Frau Dr. Hertrampf in der UNI Gießen aufgenommen. Mir wurde bestätigt, dass dort Blutproben seit Ende der 80-er Jahre lagern. Unter anderem auch von meiner ersten Hündin „Adina von der Iser“. Die Anzahl ist mir leider nicht bekannt. Gerüchten zufolge sollen es etwa 90 Blutproben sein. Grundsätzlich wurde mir die Bereitschaft erklärt, uns das Blut zur Verfügung zu stellen. Zwischenzeitlich sind von speziell ausgewählten Hunden Blutproben und detailliert ausgefüllte Epilepsiefragebögen an die Uni Helsinki versandt worden. Es war nicht einfach, ca. 20 Geschwisterhunde zu finden, bei denen einer gesund und einer an Epilepsie erkrankt ist. Dies ist die Vorgabe, die uns von den finnischen Forschern gegeben wurde. Die Zusammenarbeit läuft sehr gut. Für die noch zu erstellende „Clusteranalyse“ (Genpool, genetische Varianz) an der Uni Kassel werden auch weiterhin Blutproben benötigt, da die Verwandtschaft der erfassten Hunde relativ weit auseinander liegen soll. Nach Überprüfung unserer Blutbank fehlen immer noch entsprechende Blutproben. Da wir nicht wissen, welche Vorgaben uns von den Forschungsinstituten bezüglich der Blutproben (Erkrankungen, Verwandtschaft usw.) bei weiteren Forschungen zu Erbkrankheiten gemacht werden, müssen wir möglichst Blut von allen Hunden haben. Dies ist in der Praxis natürlich nicht möglich, sondern nur ein „Wunschdenken“. Ich möchte hiermit noch einmal alle Kromfohrländerbesitzer, insbesondere alle Altzüchter, Züchter und Deckrüdenbesitzer aufrufen, ihren Hunden und aus den bisher gefallenen Würfen mindestens einem Hund Blut abnehmen zu lassen. Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen Mitgliedern recht herzlich bedanken, die bisher schon Blutproben eingereicht haben. Mit Frau Dr. Pfeiffer von der Uni Kassel haben wir einen Vertrag geschlossen, in der der Erbgang des „hereditären Katarakt“ untersucht werden soll. Für dieses Vorhaben werden im ersten Schritt noch keine Blutproben benötigt. Diese Untersuchung wird nur mit speziellen, relativ teuren Computerprogrammen und einer Wahrscheinlichkeitsrechnung durchgeführt. Eventuell können erste Ergebnisse auf unserer Mitgliederversammlung vorgestellt werden. Vom VDH haben wir bisher immer noch keinen Bescheid über unseren Antrag zum „Einkreuzprogramm“ erhalten. Das Schreiben des wissenschaftlichen Beirates des VDH ist nur eine Empfehlung an den „VDH“. Wir werden diese Angelegenheit weiterverfolgen. Ich würde mich freuen, Sie zahlreich auf unserer Mitgliederversammlung begrüßen zu können und verbleibe mit freundlichen Grüßen Ihr Jörg-Peter Müller -Zuchtleiter- |
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aus wuff 1/2008 |
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