Liebe Leser!
| Wie Frau Aust in ihrem Bericht schon erwähnt, gibt es ein sehr empfehlenswertes Buch zum Thema Austellungen und die Vorbereitung dafür.
„Gutes Handling“ von Elke Peper, Kynos Verlag. Frau Peper ist manchem Aussteller sicher schon bekannt als Richterin auch der Kromfohrländer. Sie gehört zu den viel beschäftigten Damen im Ausstellungsring und hat ihr enormes Wissen und ihre Erfahrungen in diesem Buch zusammengefasst. Beginnend mit: Was ist „Handling“? (darunter versteht man einfach das Vorführen eines Hundes im Ausstellungsring) betont die Autorin die große Bedeutung von Ausstellungen für die Beurteilung der Qualität von Zuchttieren. Es wird erläutert was ein „Handler“ (Vorführer) wissen sollte/muss und wie wichtig eine solide Vorbereitung ist. Es wird nicht nur der Ablauf einer Ausstellung herabgebetet, sondern es wird z.B. auch erklärt, wie man einen potentiellen Ausstellungshund eventuell schon im Welpenalter erkennt und spielerisch vorbereiten kann. Natürlich nimmt bei Frau Peper das eigentliche Ringtraining und die Schilderungen der ganzen Ausstellungsmodalitäten den meisten Raum ein, aber deshalb wird das Buch ja auch gekauft. Es ist sehr flüssig geschrieben und angenehm zu lesen. Wäre es mit DM 40,— nicht relativ teuer, würde ich es jedem zum Kauf empfehlen, der auf eine Ausstellung gehen möchte. Aber zumindest den Züchtern möchte ich dieses Buch wärmstens ans Herz legen, da gerade bei ihnen eine große Verantwortung in der Beratung ihrer Welpenkäufer liegt. Es ist einfach besser, wenn man bei Fragen gleich die passende Antwort hat und auch vielleicht diese Lektüre an Ausstellungsinteressierte ausleihen kann.
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Gutes Handling |
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Ein Buch für Ersthundebesitzer oder auch solche, die immer wieder dazulernen wollen, habe ich kürzlich für mich erstanden und war sehr angetan.
„Welpenschule“ der sanfte Weg zum Familienhund, von Celina
delAmo, Ulmer Verlag . An diesem Buch hat mir besonders gefallen, dass es sich wirklich auf diese Thematik beschränkt und nicht alle möglichen Themen rund um den Hund anschneidet und dann nur oberflächlich abhandelt, wie es leider in so vielen kleinen Taschenbüchern der Fall ist. Die Autorin ist Tierärztin mit einer verhaltenstherapeutischen Kleintierpraxis und Hundeschule. Bei einem kurzen Ausflug ins Gesundheitsthema (4 Seiten von 92) beschränkt sich die Autorin auf die wichtigen Welpenthemen Impfung, Parasiten und Magen-Darmprobleme. Dass gerade einer Tierärztin die Einhaltung dieser Empfehlungen am Herzen liegt, ist wohl nachzuvollziehen. Da uns Hundebesitzern in der öffentlichen Meinung häufig ein recht rauer Wind entgegenbläst wird eine verantwortungsbewusste Hundeerziehung immer wichtiger. Wenn sie nicht unangenehm auffallen, werden Hunde überall auch besser toleriert! In diesem Buch wird ein Erziehungsweg geschildert, der sich auf die Erkenntnisse der Verhaltensforschung stützt. Auch der erfahrene Hundehalter erkennt bestimmt noch kleine Schwächen in seiner eigenen Mensch-Hund-Beziehung, die durchaus harmlos sein können, aber einen doch manchmal ärgern. Als Beispiel: Wir haben vor vielen Jahren unserer kleinen Mischlingshündin die Angst an Silvester durch positive Verstärkung regelrecht antrainiert, indem wir die zitternde „Kleine“ in den Arm nahmen und sie alle pausenlos streichelten und trösteten. Angst begegnet man beim Hund am Besten mit sicherem neutralem Auftreten um ihm die Normalität der Situation zu zeigen. Nur so lernt er seine Angst vor Neuem zu verlieren. Das Grundproblem ist meistens, dass wir dem Hund menschliches Denken unterstellen. Ein „Hundeneuling“ kann sich optimal auf die Welpenaufzucht vorbereiten, deshalb würde ich dieses Buch den Züchtern als Buchtipp für ihre Käufer empfehlen. Das Buch ist vom Layout sehr modern und übersichtlich. Es zeigt viele aussagekräftige Bilder, Zeichnungen und Pläne und lässt wohl kaum eine Erziehungsfrage unbeantwortet. |
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihre
Inga Becker
| (aus wuff 2/2001) |
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