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Immer
aktuell, oder eher wichtiger denn je, ist eine geglückte Erziehung
unserer Hunde. Nur ein richtig verstandener und deshalb richtig geführter
Hund ist ein glücklicher Hund. Und der Besitzer desselben ist ein
glücklicher Hundehalter. Klingt einfach, oder nicht? Wenn da nur nicht
die Umsetzung dieser Erkenntnis wäre! Doch im Neuerscheinungsdschungel
fand ich gleich zwei empfehlenswerte Bücher, die hilfreich sein sollten.
Besonders
Ersthundebesitzer werden viel Freude haben an:
Lassie,
Rex & Co
Dieses Buch
ist so vergnüglich geschrieben, dass es bestimmt jeder zu Ende lesen
wird. Und am Ende wird der Leser eine Menge über Hunde und die richtige
Erziehung gelernt haben. Vielleicht kennen Einige unter Ihnen die kleinen
Broschüren der Autorin „Das kleine 1x1 der Hundeerziehung", die
bei manchen Tierärzten ausliegen. Dieses Buch ist die erweiterte Version
mit jeder Menge lustiger Zeichnungen von Eiko Weigand. Der größte
Vorteil dieses Buches besteht wohl darin, dass es wegen seiner Aufmachung
auch wirklich gelesen wird. Es gibt so zahlreiche, in der Substanz
hervorragende Lektüre zum Wesen des Hundes, doch leider geben bei
vorwiegend wissenschaftlich geschriebenen Büchern viele Leser stöhnend
auf. Es fehlen einfach die konkreten Ratschläge. Und die werden Sie bei
Lassie, Rex & Co. in Fülle finden und dabei noch jede Menge Spaß
haben.
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Lassie, Rex &
Co.
von Dr. Felicia Rehage,
Eiko Weigand (Illustrator),
Kynos Verlag, 21,00 €
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Hundehalter,
die schon bestimmte Fehler gemacht haben, bzw. deren Hund sich Unarten
angewöhnen durfte, sind gut bedient mit:
Probleme mit dem Hund
Der erste Teil des Buches widmet sich der Erläuterung von
Entwicklungsphasen des Hundes, Kommunikation und Normalverhalten und den
Grundlagen der Ausbildung. Sehr übersichtlich sind die häufigsten
Missverständnisse zwischen Mensch und Hund mit daraus resultierenden
Problemen dargestellt. Der umfangreichere zweite Teil stellt vielfältiges
Problemverhalten dar. Es wird jeder Einzelfall aufgegliedert in
Problemdarstellung, Ursachenforschung, Prophylaxe und Therapievorschlag.
Es werden eine Fülle von Möglichkeiten behandelt und damit die
Problempalette hinreichend abgedeckt.
Wertvoll
sind auch die sechs speziellen Trainingsprogramme am Ende, wie zum
Beispiel Gewöhnung an das Hundehalfter (Halti) oder allgemeine Maßnahmen
zur Steigerung des Selbstvertrauens. Wer schon Hunde hatte und noch mehr
lernen will, wird viel Freude an diesem Buch haben, denn die Aufmachung
ist ansprechend und modern und der Text flüssig zu lesen.
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Probleme mit dem Hund
verstehen und vermeiden, mit 6 speziellen Trainingsprogrammen
Celina del Amo,
Verlag Eugen Ulmer, 19,90 €
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Zu meiner
großen Freude entdeckte ich im aktuellen Weltbild-Katalog ein
Hunde-Kochbüchlein wieder, das einige Zeit vergriffen war:
Die schnelle feine Hundeküche
Ausgewogene Rezepte, die den Hundebedürfnissen gerecht werden und
lustige Cartoons wechseln sich ab. Ein gelungenes Buch, das man nicht nur
gerne selbst besitzt, sondern auch gerne verschenkt.
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Die schnelle feine
Hundeküche, Dr.
Edgar von Cramm / Eva Bauersfeld
Weltbild
7,95 € |
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Doch
auch wenn ich ein Verfechter der Hausmannskost für Hunde bin, so möchte
ich nicht jedes Hunde-Kochbuch empfehlen. Eine Übersetzung aus dem
Amerikanischen erschien im Kosmos Verlag unter dem Titel „Pizza
Pansen" von Arden Moore. Ein Rezept beginnt so: „Tagein, tagaus
auf der Couch zu hocken, so liebt es Foxi, der pummelige Spitz. Doch wenn
sein Frauchen Karen die Leber aus dem Kühlschrank holt und die
Küchenmaschine herrichtet, kommt plötzlich Leben in ihn... „ da kann
ich nur sagen, armer Hund, wie wäre es mit spazieren gehen?
Während
der weiteren Lektüre musste ich mich doch sehr wundern, was da empfohlen
wird, tierärztlich geprüft. Maistortillas werden mit jeder Menge Zucker
und Zimt bestreut, unter das Hackfleisch werden Senf und Ketchup gemischt,
Pilzrahmsuppe aus der Dose wird mit Cheddarkäse (fast 50 % der Rezepte
enthalten Hartkäse, Cheddar oder Parmesan) und grünen Bohnen vermischt,
und als Blitzrezept wird Babynahrung aus dem Gläschen zum Mischen
empfohlen. Warum in aller Welt soll man für den Hund am Lammfleisch alles
Fett abschneiden um dann in einem anderen Rezept Schinkenspeck zu
verwenden. Und wenn ich im Wok Chinesische Gerichte (mit Soja-Sauce!)
zubereite, dann für meine Familie und nicht für die Hunde. Nun gut, in
Amerika gibt es ja auch Gourmet-Restaurants, nur für Hunde, man kann
alles auf die Spitze treiben. Wem’s gefällt. Gewundert habe ich mich
auch über die Zuordnung des Hundes zu den Allesfressern. Der Autor
begründet das mit der altbekannten Tatsache, dass Wölfe bei ihrer Beute
ja auch den Magen/Darminhalt mitfressen und der ist bei pflanzenfressenden
Beutetieren nun mal pflanzlich. Er unterscheidet den Hund von den „echten"
Fleischfressern. Kaufen die etwa ihr Steak im Supermarkt oder konsumiert
nicht jeder Fleischfresser Beutetiere mit Haut und Haar und Darm?
Passend
dazu fiel mir in einer Hundezeitschrift eine Werbung auf: „Endlich
gibt es Hundeschokolade ohne das schädliche Theobromin" (Ein
für Tiere giftiger Inhaltstoff der Kakaobohne). Warum, bitte schön,
brauchen Hunde überhaupt Schokolade!
Eines muss
ich aber gestehen, auch ich backe gelegentlich Hundekekse für unsere
Vierbeiner, aber ohne Zimt, Zucker oder Vanille sondern mit richtig
hündischem Fleischgeschmack. Das Rezept finden Sie bei Dr. Edgar von
Cramm, s.o.
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„Pizza Pansen"
und 50 weitere Rezepte für Hunde
Arden Moore,
Kosmos Verlag, 9,95 €
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