Mein
Name ist Ayka von der Dalbek, und ich gehöre durch die Körung am
15.07.00 in Tostedt als vollwertiges Mitglied zur Kromigemeinde. Ich bin ja froh, dass ich
diesmal bei der Körung alles richtig gemacht habe, denn vor einem Jahr waren mein
Frauchen und ich noch sehr unerfahren und nervös. Zwei fehlende Zähne sind im letzten
Jahr auch noch nachgewachsen. Meine Leute sagen zu mir manchmal, ich sei eine Reisetante.
Als ich noch kleiner war, sind sie schon mit mir auf die Insel Rügen gefahren, mit dem
Wohnmobil.
Dort haben wir schöne Radtouren unternommen, und ich bekam einen Korb mit Gitter
darüber, so konnte mir nichts passieren. Am Wasser zu laufen machte mir sehr viel Spass,
darum sind wir dann bald danach nach Dänemark gefahren. Am Strand zu toben ist eine tolle
Sache.
Unser Womo-Nachbar hatte mich aber einmal tüchtig in Angst und Schrecken versetzt. In
seinem Regenzeug sah er wirklich unheimlich aus, und ich habe mit meinem Gebell bei uns
alles gut bewacht und verteidigt. Im Februar waren wir in Südspanien, da war es nicht so
kalt, wie bei uns im Norden. Ich war auch schon im Bayerischen Wald, als dort ein Meter
hoch der Schnee lag, ist auch eine feine Sache gewesen. Immer wenn das Womo gepackt wird
passe ich auf, dass meine Leute mich ja nicht vergessen mitzunehmen. Meine aufregendste
Reise habe ich im Mai mitgemacht. Es ging nach Tschechien, Spindlermühle, ins
Riesengebirge.
Vorher wanderten wir noch durch das
Elbsandsteingebirge zum Prebischtor. Ein andermal führte unser Weg durch die
Edmundsklamm. Einen kleinen Teil der Strecke fuhren wir mit einem kleinen Kahn. Ein netter
Mann stakte uns durch den Fluss. Ich bekam gerade noch ein kleines Plätzchen ab und
konnte mich kaum rühren. Ich bin nur froh, dass meine Leute mich überall mit hinnehmen.
Dann wanderten wir zur Elbquelle. Ein kleines Stück fuhren wir mit dem Sessellift. Vor
lauter Angst habe ich doll gezittert, aber mein Herrchen hatte mich auf seinen Schoß
genommen und mich gut festgehalten. Von dort oben konnte ich alles gut beobachten. Die
Wanderung bei schönem Wetter war ganz toll. Zu trinken gab es reichlich. Einen ganzen Tag
waren wir unterwegs. Auf dem Weg zur Schneekoppe musste ich noch zweimal in den
Sessellift, da war ich schon nicht mehr so
ängstlich. Prag durfte ich nicht mit besichtigen. Ich hütete auf dem Campingplatz, einer
Obstwiese, unser Womo ein und war froh, als ich Herrchen und Frauchen wieder hatte.
Letzte Woche waren wir mit Moritz, Frauchens Enkel, auf Romo (Römö) in Dänemark. Das
war toll.Wir haben mit dem Womo am Strand gestanden und ganz tüchtig mit dem Ball im
Wasser gespielt. Frauchen sagte, ich bin eine kleine Wasserratte. Ende August fahren wir
nach Bremerhaven zur Sail 2000 und Mitte Oktober wollen wir nach Berlin, dort treffen wir
unseren Womo-Klub. Da habe ich auch einige Hunde zum Tollen und meinen Pudelfreund
Charlie.
Bei unseren Reisen versuche ich mich immer von der besten Seite zu zeigen. Einige Menschen
denken, ich bin eine Promenadenmischung, aber dann macht Frauchen denen klar, dass ich
eine Kromfohrländerdame bin, wenn ich mich auch manchmal nicht so benehme. Diese Rasse
kennen viele nicht. Am schönsten sind aber die Kromitreffen für mich, da ist toll was
los. Nun möchten wir (Frauchen Herrchen und ich) uns bei allen Mitgliedern des Vereins,
die uns liebevoll beraten und betreuen, auf diesem Wege herzlich bedanken.
Ich wünsche allen grossen und kleinen Kromis mit ihren Familien alles Gute bis zum
Wiedersehen.
Wuff! Wuff!
Elsa Wittenberg, Nahe
(aus wuff 3/2000)